Wohnprojekt Baumkirchnerstraße

  • 32 männliche, junge Erwachsene
  • 18 – bis einschl. 25 Jahre
  • volljährige junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • Unterbringung nach der Satzung der Gemeindeordnung des Freistaates Bayern(GO)
  • in Verbindung mit der Satzung des Kommunalabgabengesetzes (KAG)

Das Wohnprojekt Baumkirchnerstraße ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Amt für Wohnen und Migration und dem Jugendhilfeverbund Just M.

Das Projekt ist in der Baumkirchnerstraße angesiedelt und verfügt über 32 Wohnparteien für unbegleitete, jedoch schon volljährige Geflüchtete zwischen 18 bis einschließlich 25 Jahren. Als Ansprechpartner für die aktuell 23 jungen Männer sind momentan zwei Pädagogen (normalerweise drei Pädagogen) von Montag bis Freitag von 10 – ca. 17/18 Uhr vor Ort. Jeden Tag von 15:30 – 24 Uhr sind Pförtner anwesend, welche ebenso als Ansprechpartner dienen.

Das Büro der Pädagogen ist zentral gelegen und dient den jungen Männern als Anlaufstelle für alle anstehenden Fragen.

Das Wohnprojekt wird über das Amt für Wohnen und Migration organisiert und finanziert. Die pädagogische Betreuung erfolgt durch pädagogischen Personal des Amtes für Wohnen und Just M.

Aufgrund der öffentlichen Finanzierung sehen die Ämter stets eine Mitwirkungspflicht der jungen Männer vor, welche direkt bei der Aufnahme an die jungen Erwachsenen herangetragen wird.

Diese umfasst schon bei der Aufnahme die Bedingung, dass der junge Mann in einer Schulform oder Ausbildung eingebunden ist und dieser regelmäßig nachgeht. Zudem sollen die Volljährigen möglichst selbstständig sein und über gewisse, lebenspraktische Kenntnisse zur selbstständigen Versorgung und Alltagsbewältigung verfügen.

Häufig kommen die jungen Männer aus einer intensiver betreuten Wohnform oder die Aufnahme erfolgt, wenn die Jugendhilfe nicht mehr verlängert werden kann.

Nach Abschluss der Ausbildung müssen die Männer eine eigene Wohnung suchen oder entsprechend der schwierigen Wohnungsmarktsituation einen Antrag für eine Sozialwohnung stellen.

Jeder Bewohner finanziert seinen gesamten Bedarf durch eigene Gelder, wie aus der Ausbildungsvergütung und bekommt zusätzliche ergänzende Gelder welche ihnen beispielsweise für Verpflegung, Kleidung, Schul- Ausbildungsmaterialien etc. zur Verfügung stehen.

Im Normalfall erledigen die jungen Erwachsenen ihre notwendigen Arzt- oder Ämtergänge allein. Sollte jedoch ein dringender Bedarf bestehen, werden sie hier von den Betreuern begleitet.

Das gesamte Team unterstützt und begleitet die jungen Männer im Alltag und steht als Ansprechpartner bereit. Gleich ob es um die Schule, Ausbildung oder persönliche Angelegenheiten geht.

Zudem besteht die Möglichkeit, im Falle eines Nachhilfebedarfs während der Schul – oder Ausbildungssituation über das Amt für Wohnen und Migration Unterstützung anzufordern.

Angebote finden in unregelmäßigen Abständen statt. So wird im Sommer gerne der Garten genutzt, um z.B. ein Sommerfest zu veranstalten oder man macht einen Ausflug zum Bowling oder ins Kino.

Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer/Apartment mit einer Küche und einem Bad, welches sie nach ihren eigenen Wünschen gestalten können.

Zudem gibt es einen großen Wohnraum mit einem TV, Dart oder Kicker in dem sich die jungen Männer gemeinsam aufhalten und Zeit miteinander verbringen können.

Weitere Aktivitäten sind durch die Coronapandemie derzeit stark eingeschränkt.